Aktien App für Anfänger: Wichtige Tipps!

Was muss eine Aktien App für Anfänger alles Anbieten? Und welche Broker gibt es überhaupt am Markt, die so etwas anbieten? Diese Fragen haben Sie sich bestimmt schon einmal gestellt, wenn Sie mit dem Investieren anfangen wollten und auf der Suche nach einem Broker waren. Immer häufiger legen Kunden dabei Wert auf eine übersichtliche App, mit der sie Aktien, ETFs und andere Wertpapiere handeln können. Wir möchten Ihnen hier erläutern, worauf es bei einer guten Aktien App für Anfänger ankommt und welche Anbieter dabei infrage kommen.

Was soll eine Aktien App für Anfänger können?

Zuerst sollten Sie sich bei der Suche nach einer Aktien App selbst fragen, was die App eigentlich können soll. Darüber hinaus ist entscheidend, was Sie genau mit der App machen wollen. Beispielsweise bringt Ihnen eine App nichts, mit der Sie professionell Derivate handeln können, wenn Sie das gar nicht wollen. Besonders für Anfänger sollte eine Aktien App nicht zu viele Daten auf einmal liefern. Schließlich sind Sie gerade dabei, sich in die Materie einzuarbeiten. Komplizierte und überfrachtete Anwendungen stören da mehr, als dass sie helfen.

Aktien App für Anfänger

Neben der Nutzeroberfläche, sprich dem Komfort und der Verständlichkeit, gibt es noch weitere Aufgaben und Funktionen von Aktien Apps. Dies können beispielsweise sein:

  • Watchlist: Behalten Sie interessante Wertpapiere immer im Blick. Mit einer Watchlist können Sie Wertpapiere überwachen, die Sie noch nicht kaufen wollen. Das bringt Struktur in Ihre Gedanken.
  • Alarm: Sie wollen informiert werden, wenn eine Aktie einen bestimmten Kurs erreicht, wenn es gerade Nachrichten zu Ihren Beteiligungen gibt oder wenn Dividenden ausgezahlt wurden? Gute Aktien Apps für Anfänger verfügen über genau solche Funktionen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
  • Testbetrieb: Ob Musterdepot, Üben-Funktion oder eben Testbetrieb – diese Funktion hat viele Namen, meint aber immer das gleiche. Sie können in einigen Apps ausprobieren, wie Sie Wertpapiere handeln, ohne echtes Geld einzusetzen. Besonders praktisch ist diese Funktion, weil Sie dann gar nicht erst ein Wertpapierdepot eröffnen müssen, wenn Ihnen die App doch nicht zusagt. Leider bieten nur wenige Broker diesen Service an.
Hinweis
Auch wenn es nicht die App selbst betrifft, sollten Sie im Wertpapierhandel immer auf die Kosten achten. Von klassischen Depotbanken bis hin zu Neo Brokern gibt es verschiedenste Angebote mit verschiedenen Kosten. Dabei sind die jüngeren Broker oft günstiger als die alteingesessenen Banken, bieten aber tendenziell auch etwas weniger Service. Lassen Sie sich also nicht nur von einer schicken App blenden, sondern behalten Sie auch die Kosten beispielsweise mit unserem Depot Vergleich im Blick.

Welche Aktien Apps für Anfänger gibt es?

Am Markt gibt es derzeit verschiedenste Apps für den Aktienhandel, die auch für Einsteiger geeignet sind. Wir möchten Ihnen die folgenden Anbieter kurz vorstellen. Dass wir uns nur einige Broker herausgesucht haben, heißt nicht, dass es keine weiteren Anbieter gibt oder geben wird. Wir halten die unten stehenden Apps jedoch aktuell für die vielversprechendsten.

Ihnen wird dabei nicht entgangen sein, dass in dieser Auflistung keine Filialbanken und auch nur wenige Direktbanken enthalten sind. Das liegt daran, dass es gerade bei den Filialbanken leider erheblichen Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung gibt. Die entsprechenden Angebote können also einfach nicht mit der Konkurrenz mithalten oder es gibt schlichtweg keine Apps dieser Banken.

Aktien für Anfänger

Trade Republic

Bei Trade Republic handelt es sich um einen Pionier der deutschen Broker-Szene. Als erster Broker verzichtete das Unternehmen auf die Berechnung von Handelsgebühren. Lediglich eine Fremdkostenpauschale von 1 Euro wird pro Transaktion fällig. Was die App betrifft, haben Sie nicht einmal eine Wahl – es gibt nur die App. Keine Filiale, keine Desktopanwendung, keine Kosten. Mit diesem Konzept ist Trade Republic sehr erfolgreich. Die App ist intuitiv gestaltet und verfügt sowohl über eine Alarmfunktion als auch eine Watchlist. Einzig das Testdepot gibt es nicht. Sie müssen also direkt mit Echtgeld starten. Dafür haben Sie kein Mindestvolumen pro Transaktion und können klein anfangen.

Zur Webseite von Trade Republic: LINK


eToro

Mit eToro hat es eine App in unsere Vorstellung geschafft, die weit mehr als den Handel mit Aktien und Fonds anbietet. Ein Highlight von eToro ist das sogenannte Social Trading. Hierbei können Sie andere Händler bei ihren Transaktionen beobachten und gegen eine kleine Gebühr an ihren Erfolgen oder Misserfolgen teilhaben. So können Sie wahlweise etwas dazulernen oder erfahreneren Anlegern das Ruder überlassen. Leider ist jedoch die Auswahl an reinen Aktien eher gering. Positiv macht sich dagegen bemerkbar, dass es sowohl eine Watchlist als auch einen Übungsmodus gibt. Auf die Alarmfunktion müssen Sie dagegen verzichten.

Zur Webseite von eToro: LINK


Justtrade

Justtrade zählt ebenfalls zu der Kategorie sogenannter Neo Broker. Diese jungen wilden haben, angeführt von Trade Republic, einige alte Regeln abgelöst. Auch hier zahlen Sie beispielsweise keine Gebühren. Gleichzeitig macht die App trotz umfangreicher Funktionen einen übersichtlichen Eindruck. Allerdings sollten Sie bedenken, dass es ein Mindestordervolumen von 500 Euro gibt. Nur bei Kryptowährungen können Sie bereits ab 50 Euro handeln. Neben der Watchlist müssen Sie darüber hinaus auf einen Alarm und ein Musterdepot verzichten. Sie können jedoch auch anhand der Vorschaubilder im Play- oder Appstore einschätzen, ob die Nutzeroberfläche etwas für Sie ist oder nicht.

Zur Webseite von Justtrade: LINK


Scalable Capital

Eine der umfangreichsten Apps, die dennoch für Einsteiger geeignet ist, bietet Scalable Capital. Der Broker bietet ein spannendes Flatrate-Modell an. Für einen monatlichen beziehungsweise jährlichen Gebührenbetrag können Sie soviel handeln, wie sie wollen. Sowohl am PC als auch am Smartphone. Den Überblick behalten Sie dabei mit einer Alarmfunktion und einer Watchlist. Ausprobieren können Sie die App dagegen auch nur, wenn Sie sich tatsächlich als Kunde registrieren. Zwar ist die Auswahl an Handelsplätzen eher gering, aber als Einsteiger im Aktienhandel spielt dies für gewöhnlich eine untergeordnete Rolle.

Zur Webseite von Scalable Capital: LINK


Flatex

Ein vergleichsweise alt eingesessener Broker ist Flatex. Mit Gebühren von 5,90 Euro pro Trade ist der Broker allerdings der teuerste in unserer Vorstellung. Dafür bekommen Sie eine schlichte und übersichtliche App für Ihr Trading. Die Auswahl an Wertpapieren und Handelsplätzen ist außerdem deutlich größer als bei anderen Brokern. Auf die Funktion eines Übungslaufes müssen Sie auch hier verzichten, können dafür aber zahlreiche Lernvideos anschauen. Zusätzlich bietet Flatex auch Webinare zu aktuellen Themen an.

Zur Webseite von Flatex: LINK

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Tobias Baumann

Mein Name ist Tobias und ich beschäftige mich sowohl beruflich als auch in meiner Freizeit mit Geldanlage und Finanzen. Ich interessiere mich sowohl für Aktien, Fonds, ETFs als auch klassische Geldanlagen wie Festgeld oder Tagesgeld. Auf finanz-markt.com schreibe ich über meine Erfahrung und informiere über Neuigkeiten aus der Finanzbranche.