Beste Depotwechsel Prämie 2019: Depotübertrag lohnt sich

Die beste Depotwechsel Prämie kann bei der Wahl des neuen Brokers eine wichtige Rolle spielen denn schließlich kann man hier oft einen hohen Bonus einfahren. Neben Boni für die Eröffnung eines neuen Depots und besseren Konditionen, können Sie auch von einer Depotwechsel Prämie profitieren.

Sie erhalten eine Prämie dafür, dass Sie mit Ihren Wertpapieren zu einem neuen Broker umziehen. Wie man in unserem Depotwechsel Prämien Vergleich sieht wird die Prämie oft in Prozent vom Depotvolumen bemessen. So viel sei aber bereits verraten – Eine Depotwechselprämie kann sich besonders bei großen Depotwerten richtig lohnen.


Die beste Depotwechsel Prämie im Vergleich

Wir haben einige Broker gefunden die eine Depowechselprämie bezahlen. Die folgenden Anbieter haben wir etwas näher unter die Lupe genommen. Die Voraussetzungen und die Höhe sind natürlich ebenfalls relevant. Neben der reinen Prämie sollten Sie aber auch die übrigen Konditionen der Broker vergleichen bevor Sie den Depotumzug starten.

Die Prämien für die Übertragung von Wertpapieren gibt es übrigens oft ausschließlich in begrenzten Zeiträumen. Sollte ein Anbieter die Aktion derzeit nicht ausgeschrieben haben, kann sich das auch kurzfristig ändern.

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Höhe der Prämie
1 % in Staffeln - bis zu 5.000 EUR
0,75 % vom Übertragenen Depotwert, max 5.000 EUR
100 EUR – 1.000 EUR
bis zu 250 EUR
bis zu 150 EUR
keine
Voraussetzungen
Neukunde und Verbleib der Wertpapiere für 12 Monate im Depot
Verbleib der Wertpapiere im Depot für mind. 1 Jahr
Übertrag von 10.000 EUR bis 250.000 EUR Wertpapieren
-
Übertrag von 10.000 EUR Wertpapieren und Schließung des alten Depots
-
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Neukunde und Verbleib der Wertpapiere für 12 Monate im Depot
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0,75 % vom Übertragenen Depotwert, max 5.000 EUR
Voraussetzungen
Verbleib der Wertpapiere im Depot für mind. 1 Jahr
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Voraussetzungen
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Höhe der Prämie
bis zu 250 EUR
Voraussetzungen
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Höhe der Prämie
bis zu 150 EUR
Voraussetzungen
Übertrag von 10.000 EUR Wertpapieren und Schließung des alten Depots
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Höhe der Prämie
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Voraussetzungen
-

Consorsbank Depotwechsel PrämieConsorsbank Depotwechsel: Die Consorsbank kann sich im Depotwechsel Prämien Vergleich mit der Targobank den ersten Platz teilen. Auch hier werden bis zu 5.000 Euro ausgezahlt, wenn Wertpapiere auf das neue Depot transferiert werden. Die Depotwechsel Prämie wird dann nach 12 Monaten ausgezahlt.

Genau diese Zeit müssen die Wertpapiere nämlich im neuen Depot verbleiben. Die Depotwechsel Prämie ist in verschiedene Staffeln aufgeteilt. Grundsätzlich gibt es eine Prämie in Höhe von einem Prozent des Übertragungswertes. Die maximale Prämie gibt es also bei einem Depotumzug von 500.000 Euro.

Targobank Depotwechsel: Im Depotwechsel Prämien Vergleich ist unter anderem bei der Targobank die höchste Prämie zu bekommen. Ab 7.000 Euro Übertragswert wird die Prämie ausgezahlt. Das ergibt eine minimale Prämie von 52,50 Euro.

Die höchste Depotwechsel Prämie erhalten Sie ab einem Depotwert von ungefähr 667.000 Euro. Nach der Übermittlung der Wertpapiere müssen diese für mindestens ein Jahr im Depot der Targobank verbleiben. Berechtigt sind das Klassik-Depot und das Plus-Depot der Targobank.

Depotwechsel prämieING Diba Depotwechsel: Die ING Diba wird sowohl im Internet, als auch in der TV-Werbung viel beworben und ist daher derzeit sehr präsent. Aktionen für Neukunden und auch Sonderangebote bei Fonds und Einzelaktien gibt es ebenfalls für Bestandskunden.

Auf eine Depotwechsel Prämie verzichtet die ING allerdings. Möglicherweise wird ein solches Angebot in Zukunft mit in das Produktportfolio aufgenommen, aber derzeit besteht eine solche Option nicht.

SBroker Depotwechsel: Die Sparkasse mit dem SBroker bietet immer wieder eine Depotübertrag Prämie an. Bis zu 250 Euro können Sie für den Übertrag von Wertpapieren einer anderen Bank erhalten. Die Teilnahmebedingungen werden jedoch über nur in Zeiträumen veröffentlicht, in denen dieses Angebot aktiv ist.

Derzeit pausiert die Depotwechselprämie des SBroker. Branchenüblich für diese Prämie wäre der Übertrag von Wertpapieren mit einem niedrigen fünfstelligen Gegenwert.

Comdirect Depotwechsel: Auch wenn die Comdirect seit Ende 2018 derzeit auch keine Prämie anbietet, sind die Konditionen der Bank noch zugänglich. Es ist zu erwarten, dass im Laufe des Jahres 2019 wieder eine ähnliche Aktion durchgeführt wird. Ab übertragenen Wertpapieren gibt es eine Depotwechsel Prämie von 100 Euro.

Nach gewissen Stufen steigt die Höhe der Prämie mit dem übertragenen Volumen an. Die maximale Gutschrift von 1.000 Euro gibt es ab 250.000 Euro übertragenem Depotvolumen.

Degiro Depotwechsel: Degiro ist der einzige Anbieter in unserem Depotwechsel Prämien Vergleich, der nicht in Deutschland ansässig ist. Das niederländische Unternehmen verzichtet nicht nur auf die Zahlung einer Depotwechsel Prämie, es berechnet sogar 10 Euro Übertragungsgebühr pro Position. Bei ETF-Depots mit drei bis vier Positionen fällt das kaum ins Gewicht, bei Einzelaktien mit um die 50 Positionen dagegen schon sehr.

degiro depotwechsel bonus

Onvista Depotwechsel: Bei Onvista erhalten Sie zusätzlich zu den sehr günstigen Konditionen eine Gutschrift von 100 Euro auf dem Verrechnungskonto, wenn Sie Wertpapiere über 10.000 Euro übertragen. Diese Depotwechsel Prämie können Sie durch die Schließung Ihres alten Depots noch erhöhen. Dann erhalten Sie nämlich weitere 50 Euro gutgeschrieben.

DKB Depotwechsel: Die DKB bietet keine Depotwechsel Prämie an. Dafür bietet sie kontinuierlich günstige und gut kalkulierbare Konditionen. Bei dem formalen Wechselprozess unterstützt die DKB ebenfalls. Sie müssen also nach der Depoteröffnung nicht mit zwei Banken kommunizieren, sondern können schon bei der DKB beantragen, dass alle Daten und Wertpapiere vom alten Anbieter übertragen werden.

Flatex Depotwechsel: Der Discountbroker bietet weder eine Junior Depot Prämie, noch eine Depotwechsel Prämie für erwachsene Kunden an. Das mag auch daran liegen, dass sich Flatex als Discountbroker versteht. Die grundlegenden Konditionen sind bereits sehr günstig und dürften nicht mehr viel Spielraum für Prämien bieten.

Auch dieser Anbieter unterstützt Sie natürlich bei allen Fragen und Formularen zum Depotwechsel. Für diesen, beziehungsweise den Übertrag von Wertpapieren gibt es lediglich keine Prämienzahlung.

Was darüber hinaus bei dem Depotwechsel und entsprechenden Prämien zu beachten ist erfahren Sie weiter unten. Eine Zusammenfassung gibt es auch hier im Video:


Prämie bei Steuer angeben?

Grundsätzlich handelt es sich bei Ihrer Depotwechsel Prämie um sonstige Einkünfte im Sinne des Einkommenssteuergesetzes. Es gibt jedoch eine Freigrenze von 256 Euro pro Jahr. Wird diese überschritten, ist die gesamte Prämie steuerpflichtig. Dafür muss diese natürlich auch in der Steuererklärung angegeben werden. Entsprechende Kosten für den Depotwechsel, wie Fahrtkosten oder Telefonkosten können aber ebenfalls angegeben werden und mindern den Wert.

Auch wenn Sie eine Sachprämie erhalten, müssen Sie den verkehrsüblichen Wert der Prämie in der Steuererklärung angeben. Für alle Details auf diesem Gebiet sollten Sie sich an einen Steuerberater wenden, um Ihre individuelle Situation beurteilen zu können.

Prämie versteuern


Prämien bei Filialbanken: Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank

Auch Filialbanken werben mit Depotwechsel Prämien um ihre Kunden. Dabei steht die Höhe der Prämie den Direktbanken mitunter in nichts nach.

Die Deutsche Bank bietet ab 10.000 Euro Übertragungswert beispielsweise 0,5 % Prämie an. Bis zu 7.500 Euro für den Übertrag von 1.500.000 Euro können Sie hier bekommen. Zudem gibt es diese Prämie auch, wenn Sie in den ersten vier Wochen nach Depoteröffnung Geld auf das Depot der Deutschen Bank übertragen und dort Wertpapiere erwerben.

Prämie FilialbankenDas Angebot gilt ausschließlich für Privatkunden und nur für Übertragungen von Depots die nicht dem Deutsch Bank Konzern angehören. Zusätzlich gibt es einen Amazon Echo Spot als Sachprämie dazu. Das übertragene Guthaben muss mindestens ein Jahr bei der Deutschen Bank verbleiben. Die Deutsche Bank vertritt die Meinung, dass es sich bei der Prämie (Geld- und Sachprämie) um Kapitaleinkünfte handelt und führt daher bereits vor der Auszahlung Abgeltungssteuer ab.

Bei der Commerzbank erhalten Sie zwar in Summe eine geringere Depotwechsel Prämie aber dafür gibt es diese auch schon bei „kleineren“ Summen. Ab 10.000 Euro erhalten Sie 100 Euro Prämie. Diese kann sich auf bis zu 1.500 Euro steigern, wenn mehr als 250.000 Euro übertragen werden. Wie bereits bei einigen anderen Anbietern muss zudem für die Prämie das alte Depot aufgelöst und die übertragenen Wertpapiere mindestens ein Jahr im Commerzbank Depot gehalten werden.

Im Gegensatz zu Commerzbank und Deutscher Bank bietet die Postbank keine Depotwechsel Prämie an. Dafür gibt es Vergünstigungen für den Kauf von diversen Ishares-ETF. Damit versucht die Postbank die Leistung an und für sich günstig zu halten. Kapazitäten für eine Wechselprämie gibt es daher nicht.


Bietet Max Blue eine Depotübertrag Prämie?

Als Alternative zum Broker der Deutschen Bank bietet eben diese auch einen Direktbroker an. Maxblue kostet weniger Geld und verzichtet beispielsweise auf Depotführungsgebühren. Eine Depotwechsel Prämie gibt es beim Depotübertrag zu Maxblue ebenfalls dazu. Bis zu 500 Euro Prämie können Sie erhalten, wenn Sie zwischen 5.000 Euro und 100.000 Euro Depotvolumen übertragen.

Die Depotwechsel Prämie beträgt 0,5 % des übertragenen Depotvolumens. Nach zwei Wochen erfolgt bereits die Gutschrift der Prämie aber ein Jahr müssen die Wertpapiere im Depot verbleiben. Andernfalls wird die Depotwechsel Prämie wieder belastet.


Kosten eines Depotwechsel: Kostenfrei oder mit Gebühren verbunden?

In Deutschland dürfen Banken für einen Depotwechsel keine Gebühren erheben. Sie müssen sogar aktiv bei dem Wechsel unterstützten. Daher haben Sie als Kunde kaum etwas mit dem Wechsel der Depots zu tun. Nach der Antragsstellung regeln die Banken alles Wesentliche untereinander und übertragen die Wertpapiere und die Kurse.

Anders sieht das bei Brokern außerhalb Deutschlands oder sogar außerhalb der EU aus. Hier entstehen oft Gebühren für den Depotübertrag. Diese können pro Wertpapierposition, pro Wertpapier oder auf den Depotwert anfallen. In Drittländern wie der Schweiz oder der USA sind diese Kosten noch höher. In Europa können bis zu 20 Euro pro Depotposition anfallen, beispielsweise in der Schweiz können das auch bis zu 50 Euro sein.

Gebühren


Bargeld oder Sachprämien besser?

Pauschal können wir nicht beantworten, ob eine Geldprämie oder eine Sachprämie besser ist. Wie bereits erläutert ist es für die steuerliche Betrachtung egal, welche Art von Depotwechsel Prämie Sie erhalten. Eine Sachprämie ist allerdings immer zweckgebunden. Wenn Sie zwischen einem Handy im Wert von 500 Euro und 500 Euro in bar wählen könnten, würden Sie sicherlich meistens zu dem Bargeld tendieren.

Es sei denn, Sie benötigen gerade ein neues Handy. Aber auch dieses könnten Sie auf eigene Verantwortung mit der Barprämie kaufen. Zudem können Sie dann alle Spezifikationen selbst auswählen und unter Umständen 50 Euro für das Traummodell dazulegen. Daher ist die Barprämie sicher der praktischere Weg und wird auch meistens von den Banken angeboten.

Prämie Bonus Vergleich
Eine Prämie in Bar ist am häufigsten

Was ist ein Depotwechsel?

Doch bevor Sie den Antrag auf einen Depotwechsel stellen, sollten wir einmal kurz erläutern, was ein Depotwechsel überhaupt ist. Denn in der Praxis wechseln Ihre Wertpapiere eigentlich weder den Besitzer noch den Ort der Verwahrung. Die meisten europäischen Aktiendepots werden bei der „Clearstream“ gelagert.

Dieser Sammelverwahrer verwaltet tausende Fonds, ETF´s und Aktien. Der Broker, den Sie zum Kauf und Verkauf benutzen, ist nur ein Vermittler. Er zeigt Ihnen lediglich an, wie viele Anteile bei der Clearstream Ihrem Namen zugeordnet sind. Mit einem Depotwechsel ändert sich daher eigentlich nur die Bank, die Ihnen die optische Oberfläche bietet, um Ihre Wertpapiere einzusehen und Ihre Kauf- und Verkaufsaufträge ausführt.


Wie lange dauert der Depotwechsel?

Eine pauschale Aussage über die Dauer eines Depotwechsels ist schwer zu treffen. Es kommt auf die beteiligten Banken, die Depotgröße und die Art der Wertpapiere an.

Unter deutschen Banken dauert der Wechsel eines Wertpapierdepots ungefähr zwei bis drei Wochen. Darin ist bereits die Übertragung von Kursen und anderen steuerrelevanten Daten enthalten. Ist eine EU-Bank beteiligt, können gut und gerne vier bis sechs Wochen vergehen, bis der Depotwechsel vollständig durchgeführt wurde.

Bei Banken aus Drittländern besteht das Risiko, dass ein Wechsel nicht möglich ist. Wenn doch, ist nicht abzusehen, wie lange der Wechsel dauert. Von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten ist alles möglich. Sie sollten hier den Verkauf der Wertpapiere im alten Depot und den Kauf im neuen Depot in Betracht ziehen. Prüfen Sie jedoch auch die steuerlichen Auswirkungen.

Auch wenn ein hoher Depotwert und viele Positionen für Sie höchst erfreulich sind, kann dieser Faktor beim Depotübertrag bremsen. Der erhöhte Aufwand kann den Prozess um einige Tage verzögern. Größer ist die Auswirkung jedoch nicht. Erhebliche Probleme können Ihnen aber Exoten in Ihrem Depot machen.

Der US-Kleinstwert oder eine russische oder Afrikanische Aktie können den Depotwechsel aufwendig machen. Möglicherweise lagern diese Wertpapiere auch in anderen Verwahrstellen. Daher sollten Sie diese Papiere bei der Übertragung eventuell außen vor lassen und separat übertragen.


Werden Einstandskurse mit übernommen?

Ein wichtiger Punkt ist die Sicherstellung der Einstandskurse. Die Depotwechsel Prämie bringt Ihnen nichts, wenn das Finanzamt hohe Veräußerungsgewinne unterstellt, die Sie nie hatten. Dafür brauchen Sie die Einstandskurse, die im Hintergrund übermittelt werden. Diese Übermittlung erfolgt bei deutschen Banken automatisch.

Ist eine ausländische Bank beteiligt, sollten Sie sich von Ihrem bisherigen Broker die Einstandskurse direkt übermitteln lassen. Sie können diese dann der neuen Bank zur Verfügung stellen und auch gegenüber dem Finanzamt argumentieren.

Einstandskurse bei Depotwechsel
Einstandskurse werden bei Depotwechsel fast immer mit übernommen

Was geschieht mit dem Verlustverrechnungstopf?

Der Verlustverrechnungstopf sichert Ihre Verluste aus Wertpapiertransaktionen und ermöglicht Ihnen die Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen. Bei einem Depotwechsel ist dieser aber keinesfalls verloren. Sie können den Verrechnungstopf auf Antrag mit zu dem neuen Anbieter übertragen. Die einzigen Voraussetzungen sind, dass in dem „alten“ Depot bei Übertragung keine Wertpapiere mehr geführt werden und sich der Eigentümer der Papiere nicht ändert.

Selbst, wenn Sie das alte Depot ohne die Übernahme des Verrechnungstopfes schließen, erhalten Sie eine Verlustbescheinigung von der Bank. Diese können Sie in der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Ein Verlust des Verrechnungstopfes steht Ihnen also in keinem Fall bevor.

Weitere Informationen zum Verlustverrechnungstopf erhalten Sie in diesem Video.


Hinweise zum Depot-Übertrag bei Erbschaften

Im Falle einer Erbschaft ist zunächst festzustellen, dass sich der Inhaber eines Wertpapierdepots verändern wird. Der Verstorbene ist nicht mehr Eigentümer. An diese Stelle treten der Erbe oder die Erben. Mit dem Erbschein können Sie den Übertrag der Wertpapiere aus dem Altdepot auf ein Depot Ihrer Wahl vornehmen. Eventuell gibt es dafür sogar eine Depotwechsel Prämie.

Abgeltungssteuer fällt dabei nicht an, obwohl sich der Eigentümer der Wertpapiere ändert. Sie erhalten stattdessen eine Benachrichtigung gemäß Erbschaftssteuergesetz. Das Finanzamt wird über diese Transaktion ebenfalls informiert. Zwecks Berechnung der Erbschaftssteuer müssen Sie den Depotwert noch einmal selbst an das Finanzamt übermitteln.

Der Ablauf bei einem Depotwechsel aufgrund einer Erbschaft ist grundsätzlich vergleichbar mit dem Verschenken von Aktien.


Besondere Regelungen bei Ehegatten-Depots

Depotwechsel Ehegatten GlaeubigerwechselIn der Praxis sind Ehegatten-Depots alles andere als unkompliziert. Diverse steuerrechtliche Sachverhalte sind zu berücksichtigen.

Wird das Depot von Beginn an gemeinsam bespart, entstehen die wenigsten Problemquellen. Bei einem Depotübertrag in ein Gemeinschaftsdepot ist die Hälfte der übertragenen Wertpapiere als Schenkung an den Ehepartner zu sehen.

Diese Schenkung muss dem Finanzamt angezeigt werden und ist steuerpflichtig. Ähnliche Probleme entstehen beim Tod eines Ehepartners aufgrund der Ermittlung der Erbschaftssteuer. Sollten also bereits Depots bestehen, ist es nicht ratsam, diese zusammenzuführen. Selbst wenn eine attraktive Depotwechsel Prämie möglich ist.


Fällt bei Gläubigerwechsel Abgeltungssteuer an?

Wie bereits erläutert fallen bei einem Gläubigerwechsel aufgrund von Schenkung oder Erbschaft keine Abgeltungssteuern an. Dafür müssen Schenkungs- und Erbschaftssteuer gezahlt werden. Gibt es einen anderen Grund für den Übertrag mit Gläubigerwechsel, ist auf den Gewinn zum Zeitpunkt des Übertrags Abgeltungssteuer zu zahlen.

Der Übertrag wird dann wie ein Verkauf behandelt. Diese Annahme treffen Banken auch bei Schenkungen, wenn Sie nicht vorab über den Sachverhalt informieren.


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