Interactive Brokers Erfahrungen 2021: Bewertungen, Gebühren & mehr

Interactive Brokers ist ein international bekannter Anbieter von Wertpapierdepots und einer der größten Online-Broker am Markt. Die Auswahl der handelbaren Produkte gilt als groß und die Kosten als niedrig. Daher möchten wir die verschiedenen Interactive Brokers Erfahrungen zusammentragen und Ihnen alles wissenswerte zu diesem Broker vorstellen. Danach verfügen Sie über einen vollständigen Überblick und können abwägen, ob Interactive Brokers für Sie als Broker infrage kommt.

Interactive Brokers Erfahrungen: Das denken bisherigen Kunden

Bei vielen Produkten und Leistungen im Internet können Sie vorab kaum wissen, was genau Sie erwartet. Daher sind Erfahrungen von bestehenden und ehemaligen Kunden besonders viel Wert. Wir bieten Ihnen daher einen kurzen Überblick der Interactive Brokers Erfahrungen auf unterschiedlichen Plattformen. Sie können diese Aussagen natürlich um eigene Erfahrungen und Recherchen ergänzen. Link zum Anbieter

Trustpilot

Aktuell erhält der Anbieter hier eine Bewertung von 3,5 Sternen (Stand 05/2020).

Trustpilot ist eine der bekanntesten Plattformen für Kunden und deren Meinungsaustausch. Interactive Brokers schneidet dabei bezüglich der Leistungen und kosten sehr gut ab. Kritisiert wird dagegen immer wieder die Erreichbarkeit des Services. Dieser fällt jedoch, wie unten beschrieben, besser aus, wenn Sie auf Englisch mit dem Broker kommunizieren können.

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Glassdorr

Derzeit (05/2020) ist der Anbieter mit 3,1 Sternen bewertet.

Damit Sie als Kunde eine einwandfreie Dienstleistung erhalten, müssen sich auch die Mitarbeiter eines Unternehmens wohl fühlen. Daher lohnt auch ein Blick auf Interactive Brokers als Arbeitgeber. Die Arbeitsumgebung und die Zusatzleistungen werden von Mitarbeitern besonders lobend hervorgehoben. Das Klima zwischen den Mitarbeitern soll jedoch nicht immer einwandfrei sein. Verschaffen Sie sich anhand der Bewertungen am besten selbst einen Überblick.

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Finanztest

Die Stiftung Warentest und die zugehörige Zeitschrift Finanztest haben bisher keinen Interactive Brokers Test durchgeführt. Sie können jedoch regelmäßig nachschauen, ob die Tester sich inzwischen auch mit diesem Broker näher befasst haben.

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YouTube

Auch auf der Videoplattform YouTube können Sie diverse Erfahrungsberichte und Meinungen zu Interactive Brokers finden. Wie fast immer gibt es dabei positive und eher kritische Meinungen. Klicken Sie sich einfach durch die Videos und gewinnen Sie somit weitere Erfahrungen. Auch sinnvolle Tipps finden sich immer wieder auf YouTube.

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UNSERE MEINUNG
Diverse Interactive Brokers Erfahrungen zeigen, dass es sich bei diesem Anbieter um einen internationales und professionelles Unternehmen handelt. Die Auswahl an Finanzinstrumenten ist ausgesprochen umfangreich und die Kostenstruktur sehr günstig. Da alle Kosten separat ausgewiesen werden und auch die Abgeltungssteuer nicht automatisch abgeführt wird, handelt es sich bei Interactive Brokers eher um einen Anbieter für erfahrene Kunden. Mit mehrjähriger Erfahrung am Kapitalmarkt können Sie jedoch viele Möglichkeiten bei diesem Anbieter nutzen, um zu günstigen Konditionen erfolgreich zu handeln.

Infos zum Unternehmen: Interactive Brokers

interactivebrokers LogoInteractive Brokers zählt zu einem der ältesten Online Broker. Gegründet wurde das Unternehmen 1978 in New York, USA. Seitdem betreut der Broker in 24 Niederlassungen und 12 Ländern seine Kunden. 2019 machte Interactive Brokers einen Umsatz von 1,9 Milliarden Dollar und beschäftigte mehr als 1.500 Mitarbeiter.  Insgesamt betreut der Broker über 600.000 Kundendepots mit einem Gesamtwert von mehr als 125 Milliarden Dollar. Zudem gehört Interactive Brokers 40 Prozent der Future Börse „OneChicago“. Aufgrund dieser Unternehmensgröße und langjähriger Marktpräsenz sind im Übrigen auch verhältnismäßig viele Interactive Brokers Erfahrungen zu finden.

Gibt es einen Test von Finanztest?

Die Stiftung Warentest und ihre Finanzfachzeitschrift Finanztest sind für Anleger immer wieder eine beliebte Wissensquelle. Interactive Brokers Erfahrungen von dieser Organisation gelten als neutral und gut recherchiert. Für einen intensiven Test ist der Broker jedoch in Deutschland nicht aktiv genug. Die meisten deutschen Kunden bevorzugen also eher Direktbanken, welche auch vermehrt von Finanztest untersucht werden. Zudem setzt diese Testorganisation den Fokus stärker auf langfristigen Vermögensaufbau, statt auf kurzfristige Handelsmodelle.

Gebühren und Entgelte

Die Gebühren, die Sie als Anleger bezahlten müssen, hängen bei Interactive Brokers von den gehandelten Papieren und deren Herkunft ab. Das durchaus sorgfältige Preisregister kann dagegen auf den ersten Blick für Verwirrung sorgen. Im Optionshandel fallen für US-Optionen mindestens 1 Dollar Provision, Börsengebühren, Aufsichtsgebühren, Transaktionsgebühren und Clearinggebühren an. Das mag nach einem hohen Aufwand klingen, ist aber bei anderen Brokern nur in einer Kostenpauschale versteckt. Für einen Optionskontrakt sind Gebühren unter 1,50 Dollar keine Seltenheit. Wenige Broker bieten den Handel mit Derivaten günstiger an.

Beim Kauf von amerikanischen Aktien ist der Broker ebenfalls sehr günstig. 0,005 Dollar fallen lediglich pro Aktie an. Die Mindestgebühr liegt bei einem Dollar. Bei Aktien aus anderen Ländern werden mindestens 4 Euro pro Trade notwendig.

Je nachdem, welche Finanzprodukte Sie handeln möchten, können Sie sich selbst auf der intuitiven Homepage von Interactive Brokers über die Preise informieren. Wählen Sie einfach das Produkt und die gewünschte Region aus und vergleichen Sie die Kosten dann einfach mit anderen Anbietern. So können Sie sich Ihre eigenen Interactive Brokers Erfahrungen bilden. Alle Gebühren und Entgelte

Hinweise zu Steuererklärung und Kapitalertragssteuer

Sobald Sie einen deutschen Hauptwohnsitz haben, sind Sie auch in Deutschland steuerpflichtig. Das bedeutet nicht nur, dass Sie Ihren Arbeitslohn hier versteuern müssen. Auch Gewinne am Kapitalmarkt sind beim deutschen Finanzamt zu melden. Auf diese Gewinne fällt nach dem Freibetrag von 801 Euro pro Person die sogenannte Kapitalertragssteuer an. Diese beträgt derzeit 25 % zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer.

Deutsche Broker führen fällige Steuer üblicherweise automatisch ab, sodass für Sie als Kunden nichts weiter zu tun bleibt. Da Interactive Brokers seinen Sitz für deutsche Kunden in Großbritannien hat, wird die Abgeltungssteuer nicht automatisch abgeführt. Der Vorteil für Sie: Sie müssen erst im folgenden Jahr die Steuer auf Ihre Kapitalerträge bezahlen. Der Nachteil: Sie müssen zwingend eine Steuererklärung machen. Dafür können Sie jedoch die Unterlagen von Interactive Brokers als Nachweis der Einkommen nutzen.

WICHTIG
Wir führen mit unseren Informationen keine Steuerberatung durch. Sollten Sie Fragen zu diesem komplizierten Themenfeld haben, wenden Sie sich am besten an einen Steuerberater.

Gibt es einen deutschen Support?

Wenn es einmal Klärungsbedarf gibt, ist es besonders wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Broker auch gut verständigen können. Trotz dem Unternehmenssitz in den USA und Großbritannien, sollte es folglich einen deutschen Support geben. Dieser existiert auch, kann jedoch längere Wartezeiten haben, als der englische Kundenservice. Insbesondere Sachverhalte, die nur ein Spezialist klären kann, können Sie auf Englisch deutlich schneller erledigen. Als Kommunikationsmittel können Sie das Telefon, einen Chat oder E-Mail verwenden. Die jeweiligen Zeiten und Links finden Sie hier:

Telefon: 0800 42 276537, 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Montag bis Freitag

Chat: Über das Brokerage, 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Montag bis Freitag

E-Mail: Über die Homepage von IB, rund um die Uhr erreichbar, Bearbeitung üblicherweise innerhalb eines Werktages

CFD Handel Interactive Brokers möglich?

Differenzkontrakte, sogenannte CFDs, sind auch bei Interactive Brokers handelbar. Für diese Produkte verlangt Interactive Brokers eine Provision von 0,05 Prozent für Aktien CFDs. Vieltrader können zudem Rabatte bekommen. Overnightgebühren für eine offene Position über Nacht betragen ungefähr 1,5 % der Positionsgröße. Mit dem Universal Account von Interactive Brokers haben Sie zusätzlich einen besonderen Vorteil.

Sie können nicht nur die CFDs, sondern auch die Basiswerte in einem Depot handeln. Viele Broker, die den Handel von CFDs anbieten, handeln ausschließlich diese Produkte. Sie können einen CFD auf Aktien, Indizes und Währungen handeln.

Fachbegriffe: Margin, Mindesteinlage

Mindesteinlage: Als Mindesteinlage wird der Betrag bezeichnet, den Sie mindestens auf Ihr Konto bei Interactive Brokers einzahlen müssen. Dieser Betrag liegt bei 10.000 Dollar. Sollten Sie jünger als 25 Jahre sein, reduziert sich der Betrag auf 3.500 Dollar.

Margin: Die Margin ist eine Sicherheitsleistung im Handel mit Derivaten. Dabei leihen Sie sich einen Teil des Geldes mit dem Sie handeln bei Ihrem Broker. Dafür müssen Sie jedoch im Gegenzug einen prozentualen Anteil des Marktwertes als Sicherheit nachweisen.

Fees: Als Fees werden alle Arten von Gebühren bezeichnet. Häufig geben Broker diese Gebühren nur weiter und verdienen daran kein Geld. Gebühren fallen für die Handelsplätze, die Lagerung oder das Clearing von Transaktionen an.

Comission: Provisionen sind der Hauptverdienst von Brokern. Sie verlangen für Ihre Dienstleistung – die Abwicklung von Transaktionen – einen fixen oder prozentualen Betrag vom Ordervolumen. Bei Interactive Brokers werden häufig feste Beträge pro Aktie, Optionskontrakt oder CFD verlangt. Dabei sind Mindestprovisionen zu berücksichtigen.

Forex: Der Handel mit Fremdwährungspaaren  wird Forex genannt(Foreign Exchange)

Webtrader: Der Webtrader ist eine Handelsplattform für jeden Brower. Sie müssen dabei keinen Download durchführen, sondern können direkt online Handeln. Sowohl Diagramme, Kennzahlen und Details zu Ihrem Konto sind natürlich sichtbar.

Interactive Brokers Bewertungen (1)

Demokonto kostenlos?

Zu umfassenden Interactive Brokers Erfahrungen gehört auch die Frage, ob es ein kostenloses Demokonto gibt. Dieses können Sie nutzen, um Ihre Handelsstrategie umfassend und vor allem risikofrei zu testen. Sie können sich mit der grafischen Oberfläche des Brokers anfreunden, um dann in den Handel mit einem Echtgeldkonto einzusteigen. Ein Demokonto senkt also letztendlich Ihr Risiko und verbessert die Chance auf konstante Gewinne.

Bei Interactive Brokers steht Ihnen ein kostenloser Demoaccount mit umfangreichen Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können den Zugang zu dem Demokonto im Rahmen einer Probemitgliedschaft beantragen. Während dieser kostenlosen Probemitgliedschaft erhalten Sie Zugriff auf alle Handelsplattformen von Interactive Brokers. Zudem können Sie auf Marktdaten in Echtzeit und hochwertige Research-Plattformen zurückgreifen. Vielfältige Trading-Tools ergänzen dieses Angebot. Zur Probemitgliedschaft

Alternativen: XTB, Lynx, Etoro & Plus500

Natürlich ist Interactive Brokers nicht der einzige Anbieter am Markt. Auch wenn Sie positive Interactive Brokers Erfahrungen wahrgenommen haben, lohnt dennoch ein Blick auf möglicher Alternativen. Dabei kommt es häufig darauf an, wie Sie einen Broker nutzen möchten und welche Wertpapiere Sie handeln wollen. Der Sitz des Brokers kann, wenn es um Kommunikation und rechtliche Fragen geht, ebenfalls eine Rolle spielen.

XTB: Bei XTB handelt es sich im einen polnischen Broker, der sich auf den Handel mit CFDs und Forex spezialisiert hat. Obwohl es sich um einen polnischen Anbieter handelt, ist ETX auch bei der deutschen BaFin registiert und wird dort überwacht. Aktien, ETFs und Fonds können Sie hier nicht direkt handeln und maximal über Derivate abbilden. Dafür sind die kosten relativ gering. XTB eignet sich für regelmäßige Trader mit kurzen Anlagehorizonten, die bereits Erfahrung in diesem Bereich mitbringen.

Lynx: Der Broker Lynx ist einer der größten deutschen Broker, wenn es um den Handel mit Derivaten geht. CFDs und Forex wird hier jedoch maximal am Rande gehandelt. Es geht um weniger riskante Produkte, wie Aktien, ETFs, Optionen oder Futures. Optionen und Futures können jedoch ebenfalls enorme Renditen erzielen, sofern sich der Händler damit auskennt. Lynx punktet mit seinem Schulungsangebot und dem Kundenservice. Für risikobewusste Anleger jeden Erfahrungsgrades stellt Lynx eine sinnvolle Alternative dar.

Etoro: Etoro wurde in Israel gegründet, ist in Europa jedoch von Zypern aus aktiv. Etoro bietet ausschließlich den CFD-Handel an, mit dem alle anderen Wertpapiere ebenso indirekt abgebildet werden können. Eine Besonderheit bei Etoro ist jedoch, dass wie beispielsweise bei einem Wikifolio, andere Trader kopiert werden können. Dieses Verfahren nennt sich Social- oder Copy-Trading und verspricht hohe Renditen, wenn Sie sich ein „Vorbild“ aussuchen, das konstante Erfolge realisiert.

Plus500: Ähnlich wie Etoro ist mit Plus500 der Handel mit CFDs möglich. Der Sitz dieses Brokers befindet sich in Großbritannien. Die Auswahl der handelbaren Produkte ist bei Plus500 besonders groß. Allerdings richtet sich dieses Angebot an Vieltrader und Spezialisten auf dem Gebiet des CFD-Handels. Für andere Wertpapiere, benötigen Sie im Zweifel einen zweiten Broker.

Sollten sie sich noch weitere Anbieter anschauen wollen denn werfen Sie einen Blick auf unseren Depot Vergleich.

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