Heute dreht sich alles um die Würth Aktie und ob man in den Schraubenhersteller investieren kann. Das Thema Börse und damit auch Aktien liegen momentan wieder mal im Trend. Seit der Coronakrise erlebt die Finanzwelt einen wahren Boom – anders als man, angesichts der Auswirkungen der Krise, denken könnte.

Zwei Schlüsse liegen da nahe: Investieren und mitprofitieren, oder – nach einigem kritischen Nachdenken – bloß von der Börse wegbleiben. Wenn alle kaufen und eine Art „Hype“ besteht, sollte man lieber nicht in den Markt einsteigen.

Ein valides Argument, das bei einzelnen Unternehmen und ihren Aktien aber weniger gilt. Ein gutes Unternehmen wird sich langfristig positiv entwickeln, auch wenn der Markt überbewertet sein sollte. Würth, die bekannte und traditionsreiche Schraubenfirma aus Baden-Württemberg, könnte ein solches Unternehmen sein.

Wuerth Aktie kaufen

Inhaltsverzeichnis

Würth Aktie an der Börse kaufen?

Aktien an der Börse zu kaufen ist heute einfacher denn je. Mit wenigen Klicks wäre eine Würth Aktie international handelbar. Traditionelle Banken wie die Sparkasse bieten nach wie vor das persönliche Gespräch in der lokalen Bank und telefonische Orders an.

Doch digitale Handelsplätze erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Sie werden von Banken (z. B. comdirect) oder eigenen Unternehmen angeboten. Sie können via App und Internet bedient werden, haben geringe Handelsgebühren und sind intuitiv bedienbar.

Falls Sie also vorhätten, die Würth Aktie öfter zu handeln, bieten sich solche sogenannten „Neo-Broker“ an. Allerdings ist das Unternehmen Würth zwar eine große Firma, leider aber nicht börsennotiert. Das heißt, es ist nicht möglich, Aktien des Unternehmens zu erwerben. Ein kleiner Blick auf die Firma lohnt trotzdem, denn es dominiert seine Branche und Alternativen zum Investieren gibt es auch.

Das Unternehmen Würth

Eine echte Erfolgsstory steckt hinter dem Namen Würth: 1945, direkt zu Beginn der chaotischen Nachkriegszeit, startete Adolf Würth mit der Firma durch. Anfangs ein „Zwei-Mann-Laden“, entwickelte sich das Unternehmen zum Milliardengeschäft.

Der bekannte Sohn Reinhold Würth, mittlerweile im hohen Alter und weiterhin involviert, stand lange an der Spitze von Würth. Der Schraubenkonzern vertreibt zehntausende von verschiedenen Produkten, die alle in die Befestigungs- und Montagesparte fallen.

Sie sind nicht nur in Deutschland gut nachgefragt, sondern werden auch exportiert. 2021 betrug der Umsatz 17,1 Mrd. Euro.

Wuerth Logo

Würth Kurs – Angebot und Nachfrage

Da die Würth Aktie nicht an der Börse gelistet ist, existiert auch kein Aktienkurs. Theoretisch lassen sich andere Aktien aus derselben Kategorie vergleichen, um eine Preisvorstellung zu bekommen. So liegt die schweizerische SFS Group, mit wesentlich geringeren Umsatz, bei einem Kurs von ca. 120,00€ (April 2022). Im dreistelligen Bereich könnte eine Würth Aktie also gehandelt werden.

Börsennotierte Alternativen – Gibt es Konkurrenz zu Würth?

Leider ist der Kauf einer Würth Aktie nicht möglich – glücklicherweise gibt es aber Alternativen. Die genannte SFS Gruppe aus der Schweiz ist mit ähnlichen Produkten wie Würth vertreten und an der Börse handelbar.

Ebenfalls aus der Schweiz kann in die Mungo Befestigungstechnik AG investiert werden. Die meisten Unternehmen im selben Bereich sind leider nicht börsengelistet, so z. B. der bekannte Konkurrent Fischer, der in vielen Baumärkten vertreten ist.

Wer also weitere Alternativen sucht, kann im Ausland womöglich eher fündig werden. Dann gilt: Augen auf bei der Broker-Wahl – denn der Auslandshandel wird nur von bestimmten Anbietern ausreichend ermöglicht.


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