Mietkautionskonto Vergleich 2021: Die besten Konten

Jeder der bereit einmal zur Miete in einer Wohnung oder einem Haus gelebt hat, kennt sicherlich die bürokratische Hürde der Mietkaution. Der Vermieter möchte sich gegen unliebsame Überraschungen beim Auszug des Mieters schützen, doch Sie als Mieter möchten natürlich für Ihr Mietkautionskonto die bestmögliche Alternative wählen.

Deshalb verraten wir Ihnen in unserem Mietkautionskonto Vergleich, welche Bank und welches Produkt unser Favorit sind. Darüber hinaus erfahren Sie alles, was Sie rund um das Thema Mietkaution wissen müssen.


Bestes Mietkautionskonto 2021: Unser Vergleich

EMPFEHLUNG
Produktname
DKB Mietkautionskonto
Postbank Mietkaution-Sparkonto
Rendite-Sparkarte
SparCard
Kontoart
Sparbuch
Sparbuch
Sparbuch / Sparkonto
Sparbuch / Sparkonto
Verzinsung
0,01 % p. a.
0,001 % – 0,002 % p. a. – betragsabhängig
0,01 % p. a.
0,01 % p. a.
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit
keine
3 Monate
keine
3 Monate
Kosten
keine
20 EUR / 30 EUR
15 EUR
20 EUR
Weiteres Konto nötig
JA, DKB Cash (kostenfrei)
NEIN
NEIN
NEIN
Zinsbindung
keine
keine
keine
keine
Online beantragen
JA
NEIN
für Bestandskunden
JA
EMPFEHLUNG
Produktname
DKB Mietkautionskonto
Kontoart
Sparbuch
Verzinsung
0,01 % p. a.
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit
keine
Kosten
keine
Weiteres Konto nötig
JA, DKB Cash (kostenfrei)
Zinsbindung
keine
Online beantragen
JA
Produktname
Postbank Mietkaution-Sparkonto
Kontoart
Sparbuch
Verzinsung
0,001 % – 0,002 % p. a. – betragsabhängig
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit
3 Monate
Kosten
20 EUR / 30 EUR
Weiteres Konto nötig
NEIN
Zinsbindung
keine
Online beantragen
NEIN
Produktname
Rendite-Sparkarte
Kontoart
Sparbuch / Sparkonto
Verzinsung
0,01 % p. a.
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit
keine
Kosten
15 EUR
Weiteres Konto nötig
NEIN
Zinsbindung
keine
Online beantragen
für Bestandskunden
Produktname
SparCard
Kontoart
Sparbuch / Sparkonto
Verzinsung
0,01 % p. a.
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit
3 Monate
Kosten
20 EUR
Weiteres Konto nötig
NEIN
Zinsbindung
keine
Online beantragen
JA

Mehr Infos zu den einzelnen Angeboten:

Deutsche Kreditbank (DKB) – Mietkautionskonto

DKB Mietkautionskonto

Produkt: DKB Mietkautionskonto
Kontoart: Sparbuch
Verzinsung: 0,01 % p. a.
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit: keine
Kosten: keine
Weiteres Konto nötig: JA, DKB Cash (kostenfrei beantragen)
Zinsbindung: keine
Online beantragen: JA

Die DKB bietet mit ihrem hauseigenen Mietkautionskonto ein erfrischend einfaches Produkt. Im Onlinebanking kann unkompliziert der Antrag aufgerufen, bearbeitet und versendet werden. Bearbeitungsgebühren fallen dabei keine an. Der Zinssatz ist zugegebenermaßen eher symbolisch zu verstehen, kann sich aber mit steigenden Zinsen auch positiv entwickeln. Im Mietkautionskonto Vergleich wirkt sich ebenfalls positiv aus, dass keine Bearbeitungsgebühr für das Konto anfällt. Auch die Auflösung des Kontos kann flexibel und ohne Fristen abgewickelt werden.

Hinweis: Vermieter finden mit dem DKB Vermieterpaket ein tolles Angebot mit vielen Extras: LINK

Fazit: Die DKB bietet ein solides Produkt ohne versteckte Hintertüren. Der einzige Wermutstropfen im Mietkautionskonto Vergleich ist, dass in Kombination ein DKB Cash Konto eröffnet werden muss. Dieses ist jedoch auch kostenfrei. Wir bewerten das Angebot der DKB in unserem Mietkautionskonto Vergleich dennoch mit „SEHR GUT“. Link zum Anbieter: LINK


Postbank Mietkaution-Sparkonto

postbank mietkautionskonto mit zinsenProdukt: Postbank Mietkaution-Sparkonto
Kontoart: Sparbuch
Verzinsung: 0,001 % – 0,002 % p. a. – betragsabhängig
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit: 3 Monate
Kosten: 20 EUR / 30 EUR
Weiteres Konto nötig: NEIN
Zinsbindung: keine
Online beantragen: NEIN

Im Mietkautionskonto Vergleich startet die Postbank bereits mit einem kleinen Nachteil. Sowohl für Neukunden als auch für Inhaber von einem Postbank Girokonto sind 30 EUR beziehungsweise 20 EUR Gebühren für die Kontoeröffnung zu zahlen. Der Zinssatz liegt bei 0,001 %. Bei einer Einlage von mehr als 3.000 EUR verdoppelt sich der Zinssatz. Dies dürfte jedoch bei Wohnungen eher selten der Fall sein. Vorteilhaft ist dagegen, dass kein weiteres Konto für den Abschluss benötigt wird. Das Produkt ist damit verhältnismäßig unkompliziert. Jedoch kann es nur telefonisch oder vor Ort mit einem Berater abgeschlossen werden.

Fazit: Das Mietkautionskonto der Postbank kann im Mietkautionskonto Vergleich vor allem dadurch überzeugen, dass es kein weiteres Konto benötigt. Jedoch fallen dafür auch Gebühren an und die Handhabung ist weniger komfortabel. Abhängig davon, wie wichtig Ihnen diese Unabhängigkeit ist, vergeben wir die Bewertung „GUT“ bis „BEFRIEDIGEND“. Link zum Anbieter: LINK


Targobank Rendite-Sparkarte

targobank mietkaution zinsenProdukt: Rendite-Sparkarte
Kontoart: Sparbuch / Sparkonto
Verzinsung: 0,01 % p. a.
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit: keine
Kosten: 15 EUR
Weiteres Konto nötig: NEIN
Zinsbindung: keine
Online beantragen: für Bestandskunden

Mit der Rendite-Sparkarte liefert die Targobank ebenfalls einen Beitrag zum Mietkautionskonto Vergleich. Abgesehen von den einmaligen Kosten für die Einrichtung des Kautionskontos, handelt es sich um ein grundsolides Angebot. Für Neukunden besonders von Vorteil: Sie müssen nicht noch ein weiteres Konto bei der Bank abschließen. Als Bestandskunde können Sie jedoch einfach aus dem Online-Banking auf den Eröffnungsantrag zugreifen. Im Übrigen sind Sie sehr flexibel aufgestellt, da Sie jederzeit auf das Geld zugreifen können, sofern das Konto noch nicht verpfändet ist. Die Mindesteinlage beträgt 50 Cent, einen Maximalbetrag gibt es nicht. Wer nicht bereits Kunde der Targobank ist, muss jedoch in einer der Filialen vorbeischauen, um das Konto zu eröffnen.

Fazit: Abgesehen von den Eröffnungskosten ist das Mietkautionskonto der Targobank eine rundum gute Wahl. Es ist selbstständig, flexibel und erfüllt alle Anforderungen. Wir halten dieses Angebot für „GUT“. Link zum Anbieter: LINK


Deutsche Bank SparCard

deutsche bank MietkautionskontoProdukt: SparCard
Kontoart: Sparbuch / Sparkonto
Verzinsung: 0,01 % p. a.
Kündigungsfrist / Mindestlaufzeit: 3 Monate
Kosten: 20 EUR
Weiteres Konto nötig: NEIN
Zinsbindung: keine
Online beantragen: JA

Die internationale Form des Sparkontos ist die SparCard der Deutschen Bank. Diese ist weltweit verwendbar und kommt ohne Kontoführungsgebühren aus. Für die Erstellung der Unterlagen bei Nutzung als Mietkautionskonto berechnet die Bank jedoch einmalig 20 Euro. Zudem unterlegt das Geld einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Diese wird jedoch erst bei Werten über 2.000 Euro relevant. Denn dann würde eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Positiv ist ohne Frage der Prozess der unkomplizierten Onlineanmeldung. Wie bei den übrigen Anbietern auch haben die Zinsen dagegen eher einen symbolischen Charakter.

Fazit: Insgesamt kann die Deutsche Bank im Mietkautionskonto Vergleich mithalten. Wer bereit ist, die Gebühren zu bezahlen und nicht kurzfristig auf eine Rückzahlung angewiesen ist, macht mit dieser Bank nichts falsch. Insgesamt ist auch unser Urteil „GUT“. Link zum Anbieter: LINK


Mietkautionskonto bei Sparkasse und Volksbank eröffnen möglich?

Auch Volksbanken und Sparkassen bieten in der Regel Mietkautionskonten an. Diese sind meistens als Sparbuch gestaltet und werden dann dem Vermieter übergeben. An das Geld kommt der Vermieter dennoch nur, wenn er Ihre Einverständnis dazu hat. Die Konditionen der Konten unterscheiden sich kaum von denen aus unserem Mitkautionskonto Vergleich.

Aber die Angebote der einzelnen Sparkassen und Volksbanken können von Region zu Region unterschiedlich sein. Wenn Sie die Angebote Ihrer Filialbank vor Ort erfahren möchten, besuchen Sie diese am besten persönlich.

Mietkautionskonto Vergleich


Mietkautionsbürgschaft bzw. Mietkautionsversicherung als Alternative

Auch wenn wir im Mietkautionskonto Vergleich einige verschiedene Anbieter genannt haben, gibt es auch Alternativen zu diesen Finanzprodukt. Sie können beispielsweise eine Mietkautionsbürgschaft abschließen. Diese wird häufig auch Mietkautionsversicherung genannt. Aktuelle Angebote dazu hier ansehen

Bei einer Mietkautionsbürgschaft handelt es sich um die bargeldlose Alternative zu einem Kautionskonto. Es fließt weder Geld zwischen Vermieter und Mieter, noch wird ein Konto umgeschrieben oder gesperrt. In der Praxis können Sie sich die Kautionsbürgschaft als eine Urkunde vorstellen, die dem Vermieter vorgelegt wird. Diese Urkunde bestätigt, dass das ausstellende Unternehmen eine Mietkaution in fest definierte Höhe leistet, wenn dies nötig werden sollte.

Die Forderungen des Vermieters richten sich dann an den Aussteller der Bürgschaftsurkunde, statt an den Mieter. Hier wird auch deutlich, woher der Name Mietkautionsversicherung kommt. Das Prinzip ähnelt nämlich weitgehend einer Versicherung oder auch einem Kredit. Sie bezahlten einen Monats- oder Jahresbeitrag an einen entsprechenden Anbieter. Dieser „versichert“ Sie im Gegenzug gegen die Leistung einer Mietbürgschaft. Sollte der Vermieter die Bürgschaft allerdings in Anspruch nehmen, muss der Mieter das Geld an den Bürgen zurückzahlen.

Vorteile einer Mietkautionsbürgschaft:

  • Keine Kautionszahlung bei Vertragsbeginn
  • Geld kann während der Mietdauer anderweitig angelegt werden
  • Vermieter kann Nachforderungen mit einem professionellen Unternehmen abwickeln

Nachteile einer Mietkautionsbürgschaft:

  • „Verlorene“ Gebühren, die Sie regelmäßig zahlen müssen

Die Funktionsweise einer Mietkautionsbürgschaft finden Sie hier auch noch einmal im Video:


Definition Mietkaution: Sinn und Zweck

Die Mietkaution gilt seit jeher zu dem Zweck, dass der Mieter gegen Schäden, unterlassene Mietzahlungen oder ähnliche Verfehlungen des Mieters geschützt ist. Wenn der Mieter beispielsweise nach seinem Auszug Schäden hinterlässt und diese nicht behoben oder bezahlt werden, wird der Betrag für die Reparatur einfach vom Mietkautionskonto abgezogen.

In der Regel beträgt die Mietkaution drei Monatskaltmieten. Das ist auch bereits das zulässige Maximum. Mehr darf der Vermieter nicht verlangen. Auch, wenn sich die Miete später erhöht, bleibt die anfangs hinterlegte Mietkaution gleich.

TIPP

Sie haben als Mieter das Recht, sofern eine Barkaution vereinbart wurde, diese in drei gleichen Teilen zu zahlen. Das erste Drittel ist zahlbar mit der ersten Miete und die anderen beiden Drittel in den nächsten beiden Monaten.

Neben der unten näher dargestellten Barkaution können Sie auch selbst ein Mietkautionskonto eröffnen und dieses verpfänden. Die Bank muss jedoch darüber informiert werden und sperrt dann das Konto für Verfügungen ohne Kenntnis des Vermieters.

Die Vorteile der Kaution liegen grundsätzlich beim Vermieter. Dieser ist gegen Schäden und ausbleibende Zahlungen abgesichert. Der Mieter kann jedoch auch davon profitieren, dass quasi schon etwas Geld „zur Seite“ gelegt wurde für den Fall, dass im Nachhinein Kosten anfallen.

Für Mieter ist es dagegen häufig schwer, das Geld für die Mietkaution überhaupt aufzutreiben. Zudem könnten Sie mit dem Geld in dieser Zeit etwas Sinnvolleres anfangen. Die Investition auf einem Aktiendepot würde beispielsweise deutlich mehr Zinsen bringen, als ein Sparbuch oder die Übergabe des Geldes in bar. Außerdem kosten einige der Versicherungen, Bürgschaften und Konten zusätzlich eine Gebühr. Diese müssen Sie als Mieter tragen. Es entstehen also auch zusätzliche Kosten. Daher suchen Sie sich in unserem Mietkautionskonto Vergleich unbedingt den richtigen Anbieter aus.


So läuft die Kontoeröffnung ab

Die Eröffnung eines Mietkautionskontos unterscheidet sich kaum von einer normalen Kontoeröffnung. Sie reichen bei der Bank Ihrer Wahl einen Eröffnungsantrag ein. Diesen füllen Sie zuvor mit Ihren persönlichen Daten aus. Den Antrag müssen Sie danach unterschreiben und eine Verpfändungserklärung beifügen. Diese muss vom Mieter an den Vermieter ausgestellt sein.

Der Inhaber des Kontos – also üblicherweise der Mieter – muss sich zudem legitimieren. Das funktioniert sowohl in der Filiale vor Ort, als auch per PostIdent oder VideoIdent. Nach erfolgreicher Kontoeröffnung schickt die Bank das Sparbuch direkt zum Vermieter.

HINWEIS
In der Regel müssen Sie auch ein Referenzkonto angeben, das zugunsten des Mietkautionskontos belastet werden soll. Achten Sie dabei darauf, dass dieses Konto ausreichend gedeckt ist.

Mietkautionskonto auf welchen Namen?

Wie bereits dargestellt, gibt es mehr als eine Variante ein Mietkautionskonto zu führen. Die gängigste ist jedoch, dass der Mieter auch der Inhaber des Kontos ist. Damit läuft das Kautionskonto auf den Namen des Mieters. Dieser Umstand bietet den Vorteil, dass nach der erfolgten Pfändungserklärung für beide Parteien eine gewisse Sicherheit gegeben ist. Der Vermieter weiß, dass der Mieter die Sicherheit hinterlegt hat und der Mieter kann sich sicher sein, dass der Vermieter nicht im Alleingang über das Geld verfügen kann.

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Wird der Freibetrag vom Mieter oder Vermieter belastet?

Sofern Sie sich nicht für eine Mietkautionsversicherung entschieden haben, also tatsächlich Geld angelegt wurde, sind alle erhaltenen Zinsen steuerpflichtig. Dabei spielt es eine Rolle, ob das Geld auf Ihren Namen oder den Namen des Vermieters angelegt wurde. Der Vermieter meldet dem nämlich jährlich dem Finanzamt, welche Zinsen für welche Mietkaution von welchem Mieter angefallen sind.

Ist Ihr jährlicher Freistellungsauftrag von 801 EUR (für verheiratete 1.602 EUR) noch nicht aufgebraucht, können die Zinsen aus Mietkautionen natürlich auch freigestellt werden. Das bedeutet, Sie zahlen keine Steuer auf die Zinsen. Sollten Sie bereits Kapitaleinkünfte über 801 EUR erhalten haben, werden auf den Zinsbetrag 25 % Abgeltungssteuer zuzüglich Soli und eventuell Kirchensteuer fällig.

Im derzeitigen Zinsumfeld kommt es jedoch auch häufig vor, dass ein Mietkautionskonto gar keine Zinsen mehr abwirft. Dann findet auch keine Besteuerung statt. Dennoch haben wir Ihnen im Mietkautionskonto Vergleich die wenigen Anbieter zusammengestellt, die noch ein paar Zinsen auszahlen.


Gesetzliche Vorgaben zur Mietkaution

Eines vorab: Eine Mietkaution ist nicht gesetzlich verpflichtend. Wenn ein Vermieter auf diese Sicherheitsleistung verzichtet, kann er dies jederzeit tun.

Wenn jedoch eine Mietkaution vereinbart wird, gelten diesbezüglich einige Spielregeln für den Vermieter. Denn gesetzlich ist eine maximale Höhe der Mietkaution von drei Monatskaltmieten vorgesehen. Mehr müssen Sie in keinem Fall zahlen. Zudem bleibt das Geld Eigentum des Mieters, egal welche Form der Kaution gewählt wurde. Weiterhin muss der Vermieter das Geld möglichst gewinnbringen anlegen. Hier ist jedoch eine gewisse Sicherheit zu wahren. Möglichst gewinnbringend ist natürlich ein dehnbarer Begriff und tendiert bei einem negativen Basiszins gegen 0.

Die Möglichkeit eine Mietkaution in drei gleichen Monatsraten zu zahlen ist im Übrigen ebenfalls Ihr gesetzliches Recht. Allerdings hat der Vermieter ein sofortiges Kündigungsrecht, wenn Sie mit der Zahlung der Kaution in Verzug geraten.

TIPP
Sollten Sie aus irgendeinem Grund eine Mietkautionszahlung zurückhalten wollen, empfiehlt es sich, einen Fachanwalt zu kontaktieren.

Mietkaution in Bar?

Mietkautionskonto TestEine Barkaution ist durchaus möglich und wird auch häufig in der Praxis angewendet. Dabei müssen Sie Ihrem Vermieter jedoch keinen Umschlag mit Bargeld in die Hand drücken. Eine Überweisung auf das Konto des Vermieters gilt ebenfalls als Barkaution.

Bei der Barkaution haben Sie ab dem Zeitpunkt der Geldübergabe allerdings keine Verfügungsgewalt mehr über Ihr Geld. Zudem sollten Sie Ihrem Vermieter diesbezüglich vertrauen. Der Vermieter kann nun nämlich frei über das Geld verfügen.

HINWEIS
Vereinbaren Sie eine Barkaution nur, wenn Sie Ihren Vermieter für vertrauenswürdig halten. Lassen Sie sich die Übergabe von Bargeld in jedem Fall quittieren!

Wann wird die Mietkaution zurückgezahlt?

Egal welche Form der Mietkaution gewählt wurde, muss der Vermieter diese zurückzahlen, sobald das Mietverhältnis beendet wurde. Zuvor müssen jedoch alle offenen Kosten beglichen worden sein und die Wohnung muss ohne Mängel übergeben worden sein. Ist sich der Vermieter nicht sicher, ob seinerseits noch Ansprüche bestehen, kann er dies bis zu sechs Monate lang prüfen. Sie erhalten Ihre Mietkaution somit häufig erst zurück, wenn Sie Ihre neue Bleibe bereits bezogen haben.

Nicht oder nur teilweise bekommen Sie die Mietkaution zurück, wenn es offene Mietrückstände, unbezahlten Nebenkosten, Schäden oder Ähnliches gibt. Zwar kann der Vermieter nicht einfach auf die Kaution zugreifen, aber mit einer gerichtlichen Bestätigung darf er den offenen Betrag von der Mietkaution abziehen. Der Mieter erhält dann eine Kautionsabrechnung, damit klar ist, wofür welcher Betrag abgezogen wurde. Reicht die Mietkaution für die Deckung der Forderungen vom Vermieter nicht aus, muss der Mieter möglicherweise auch weitere Nachzahlungen leisten.

Sollte keiner dieser Gründe vorliegen und Sie erhalten die Mietkaution auch nach sechs Monaten nicht zurück, können Sie Ihren Vermieter anmahnen. Hierbei unterstützt Sie der Mieterschutzbund oder ein entsprechender Fachanwalt. Als letztes Mittel haben Sie die Option einen Mahnbescheid gegen den Vermieter zu beantragen oder ihn auf die Herausgabe der Kaution zu verklagen.

HINWEIS
Achten Sie bei der Wohnungsübergabe auf ein Mängelprotokoll, was Sie und der Vermieter unterschreiben. Dann können Ihnen keine Mängel angedichtet werden, die erst nach Ihrem Auszug aufgetreten sind.
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